WORTMELDUNG
Als Gegengewicht zu Hass- und Fakemeldungen publizieren wir im Vorfeld der Wahlen 2017 jeden Tag ein Statement für Vielfalt

WORTMELDUNGEN
(Hinweis: Beim Klick auf das Datum erscheint der Text als Bild)

Alle Wortmeldungen zusammen auf einer Seite


14.5.2017: Heute, am Tag der NRW-Landtagswahl, erscheint die (vorerst?) letzte WORTMELDUNG. Wir danken allen, die mit ihren insgesamt 108 Texten geholfen haben, die Aktion vielseitig, bunt und abwechslungsreich zu gestalten. 12 Texte sind auf Karten auch außerhalb des Internets zu haben, vielleicht folgen weitere Postkarten.
 
14.5.2017
"Niemand wird mit dem Hass auf andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ethnischen Herkunft oder Religion geboren. Hass wird gelernt. Und wenn man Hass lernen kann, kann man auch lernen zu lieben. Denn Liebe ist ein viel natürlicheres Empfinden im Herzen eines Menschen als ihr Gegenteil."

Nelson Mandela
13.5.2017
Die Erde wölbt sich unter den törichten Menschen, ein Boden unter ihnen und ein Himmel über ihnen. Die Grenzen laufen kreuz und quer durch Europa. Niemand aber vermag die Menschen auf Dauer zu scheiden – Grenzen nicht und nicht Soldaten – wenn die nur nicht wollen.
Kurt Tucholsky 

12.5.2017
Ich habe in der letzten Woche mit Menschen aus Nigeria, Syrien, Afghanistan, Ghana, Pakistan, Guinea, Iran, Irak, Moldawien, Rumänien, Marokko, Russland, Albanien und aus Bayern gesprochen.
Es ist so schön, ich muss gar nicht mehr weit weg fahren, die Welt kommt zu mir.
Das ist spannend, bunt und bereichernd.

Martina, Gummersbach
11.5.2017
Menschen die meinen sie wären allein das Spitzenprodukt der Schöpfung, finden sich bald in der rechten Ecke wieder die gegen sich selber kämpft. Nur tolerante Menschen können etwas aufbauen, Nazis reißen alles nieder.

Michael Lang, Marienheide

10.5.2017
Und wenn denn wieder welche nach Führern schreien, gebt sie ihnen.
Reichlich.
Reiseführer.
Denn:
„El fascismo se cura leyendo y el racismo se cura viajando.”
(Faschismus behandelt man mit lesen und Rassismus mit reisen.)
Miguel de Unamuno (1864-1936), spanischer Philosoph und Schriftsteller

Miriam Schoden, Waldbröl
9.5.2017
„Sagt, ist noch ein Land außer Deutschland, wo man die Nase eher rümpfen lernt als putzen?“.

Georg Christoph Lichtenberg Naturwissenschaftler, Schriftsteller und Philosoph 1742-1799

8.5.2017
Zum Tag der Befreiung vom Faschismus:
Ihr aber lernet, wie man sieht statt stiert
Und handelt, statt zu reden noch und noch.
So was hätt einmal fast die Welt regiert!
Die Völker wurden seiner Herr, jedoch
Dass keiner uns zu früh da triumphiert –
Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!


Bertolt Brecht, Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui
7.5.2017
Pour un avenir solidaire:
NON à Marine Le Pen! Non au FN!

(Für eine solidarische Zukunft: Nein zu Marine Le Pen! Nein zum Front National!)

Transparent auf einer Demonstration in Paris im Vorfeld der Präsidentschafts-Wahlen

6.5.2017
"Unser Ziel sollte sein, den Fanatismus auszurotten, nicht die Fanatiker. Man bekämpft den Irrsinn, indem man ihm den Nährboden entzieht, nämlich die Intoleranz, die Dummheit und die Armut."

Nach Eric Walz "Die Schleier der Salome"

Ines, Waldbröl
5.5.2017
Wir sind alle Ausländer. 
Fast überall.

Dagmar G., Gummersbach
4.5.2017
Zitat von Papst Franziskus: Die Existenz eines jeden von uns ist an die der anderen gebunden. Das Leben ist nicht Zeit, die vergeht, sondern Zeit für Begegnung.

Maria Cordes-Krolewski, Bergneustadt
3.5.2017

♥ > $

Graffito an einer Mauer in Gummersbach

2.5.2017
Wehren wir uns gegen die Zulieferer des Hasses, die Profiteure der Angst, die braunen Rhetoriker:
Bleiben wir mitmenschlich, offen, bewusst demokratisch!

Monica Weispfennig Buchfeld, Gummersbach
1.5.2017
Wir sind viele. Wir sind eins.
Motto des DGB zum 1. Mai 2017

30.4.2017
Offen gesagt gibt's für mich weder Juden, Moslems noch Christen. Es gibt nur gute Menschen und schlechte Menschen! Das war's, das ist es!
(Zitat von "Die Firma")

Saskia W., Gummersbach
29.4.2017
Das Fremde ist nur denen fremd,
die nicht wissen wollen, woher sie selber kommen.

Ilka, Engelskirchen

28.4.2017
Wir selbst sind es, die dafür sorgen müssen, dass jeder Mensch, dort wo er lebt, in Frieden leben kann.
Gudrun Martineau, Gummersbach

27.4.2017
Es gibt ein Zitat, das Theodor W. Adorno zugeschrieben wird: „Ich habe keine Angst vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten".
Wir sollten diese Warnung sehr ernst nehmen. Es ist eben nicht nur Hass und Häme, Gewaltandrohung und Gewaltanwendung gegenüber Flüchtlingen durch Einzelne, die wir derzeit erleben und scharf verurteilen.Es sind gewisse Gruppierungen, die sich auch als Partei tarnen, den Biedermann geben und als Brandstifter wirken!

Torsten Wolter, 2. stellv. Vorsitzender Kreiskatholikenrat Oberberg, Vorstandsmitglied BDKJ-Oberberg, Lindlar

26.4.2017
"
Jeder Mensch ist aus einem anderen Holz geschnitzt, und doch stammen wir alle aus ein und demselben Wald.“
(Ernst Ferstl)
gesehen in Panarbora, Waldbröl

25.4.2017
Macht euch stark für eure Mitmenschen, wir zusammen können soviel Liebe schenken und den braunen Ottos zeigen, dass die Menschlichkeit siegt.

Hanna, Engelskirchen

24.4.2017

Wenn sich die Menschen hassen,
so höre nicht auf die törichte Aufzählung der Gründe,
aus denen sie sich zu hassen glauben!
...... Sie haben ebensoviele um sich zu lieben.

Antoine de Saint-Exupéry

Nici, Wiehl

23.4.2017
La liberté de penser et de créer,
la liberté d’inventer et d’affirmer,
la liberté d’interpréter et de critiquer le monde comme il va ou ne va pas,
sont choses précieuses, ô combien !

(Die Freiheit zu denken und zu schaffen,
die Freiheit Dinge neu zu erfinden und Dinge zu bewahren,
die Freiheit die Welt, so wie sie läuft oder eben nicht läuft, zu interpretieren und zu kritisieren – diese Freiheiten sind unermesslich wertvoll!)

Aus einem Appell von über 100 französischen Künstlerinnen und Künstlern, Marine Le Pen Einhalt zu gebieten
 
22.4.2017

Aufrichtigkeit und Herz bedeutet Gleichheit und Respekt.
Das gilt für alle Menschen auf der Welt.
Nur die Liebe zählt.

Stefan R       Hamburg
21.4.2017

Ich fasse mich kurz: Hass = hässlich.
Wer Hass verbreitet, ist ein hässlicher Mensch (egal, wie er aussieht).

Marlene Weimann, Heilbach
20.4.2017
Gut 70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz und Buchenwald ist völkisches, rassistisches und nationalistisches Denken wieder in aller Medien. Wir müssen dagegen aufstehen, dagegen schreien, aber auch dagegen feiern und tanzen, denn alles was ohne Angst ist, ist stark gegen ihren Hass. Unsere Werte sind Solidarität, Freiheit und Mut, starke Werte, wichtige Werte - vielfach besser als Nation und Blut und Boden. Seid wachsam. Alerta!
Holger, Bergneustadt
19.4.2017
Ein Nazi mit Krawatte ist immer noch ein Nazi.

Jürgen, Nümbrecht
18.4.2017
"Rassismus ist der Glaube, daß sich Völker durch erbliche Merkmale von sozialem Wert unterscheiden, die bestimmte Gruppen anderen über- bzw. unterlegen machen. Es gibt keinen überzeugenden wissenschaftlichen Beweis, der diesen Glauben rechtfertigt. [...] Es gibt keine wissenschaftliche Grundlage dafür, den Begriff "Rasse" weiterhin zu verwenden."

(Aus der Deklaration von Schlaining "Gegen Rassismus, Gewalt und Diskriminierung". 1995)

Anmerkung: Interessanterweise ist in vielen deutschen Gesetzestexten, auch im Grundgesetz, der Begriff "Rasse" noch immer vorhanden. Und genau darauf berufen sich gerne und oft insbesondere die Rassisten von heute. Hier muss sich dringend etwas ändern. In alten Kinderbüchern werden rassistische Begriffe ersetzt, in deutschen Gesetzen noch nicht einmal erklärt.

Uwe Brustmeier, Gummersbach
17.4.2017
Ich wünsche mir starke Worte, mutige Ansichten und eine bunte Vielfalt für unser Oberberg.
Zeigt allen am 19.04. in Gummersbach, was wir können und wie vielfältig wir sind!

Jenny, Bergneustadt
16.4.2017
„Wenn bei dir ein Fremder in eurem Land lebt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten…“
(Bibel, 3. Mose 19, 33)

„… seid gut zu den Eltern und zu den Verwandten, den Waisen, den Armen, dem Nachbar, sei er verwandt oder aus der Fremde, …“
(Koran, 4:36)

15.4.2017
Jesus sagt: Freuen dürfen sich alle, die Frieden schaffen, denn sie werden Gottes Kinder sein.

Michael Höhn, Wiehl
14.4.2017
Eine Gesellschaft, in der BEHINDERT, SCHWUL und GUTMENSCH als Schimpfwörter funktionieren, hat ein Problem.
Barbara - das Kleben ist schön

Christel Rosenthal, Wenden
13.4.2017
Der Augenblick wird kommen, da alle Herzen wie eine Flamme auflodern und den Faschismus ausbrennen werden.
Maxim Gorki

Tom Kranenberg, Drabenderhöhe
12.4.2017
Rassisten, das ist die Rasse zu der ich partout nicht gehören möchte.
Ist das jetzt rassistisch oder einfach nur klug?

Madame, Gummersbach
11.4.2017
Jeder Mensch ist einzigartig und wertvoll.
Niemand ist auf  Grund seiner Geburt oder Hautfarbe etwas besseres!

Torben, Bergneustadt
10.4.2017
Gegen Rechts, gegen Ausländerfeindlichkeit! Demagogen mit WORTEN bekämpfen. Darum bei der Demo am 19.04.2017 gegen die AfD unbedingt teilnehmen !
 
Wilfried Hesseler , Gummersbach
9.4.2017
Wenn jemand Menschen mit schwarzer Hautfarbe ablehnt, sollten wir ihn nicht zu einer 'Toleranz gegenüber Andersaussehenden' auffordern [. . .] Denn dann akzeptierten wir sein Vorurteil als ein ethisches Urteil, das der Ablehnung einer anderen Religion ähnlich ist. Ein Rassist soll nicht tolerant werden, er soll seinen Rassismus überwinden.

(Rainer Forst in: Der schmale Grat zwischen Ablehnung und Akzeptanz, Frankfurter Rundschau vom 28. Dezember 2001)

Uwe Brustmeier, Gummersbach
8.4.2017
Der Wanderer muß nicht nur den Weg, sondern auch den Horizont dahinter sehen.

Mustafa Kemal Atatürk

Sabine Schala, Gummersbach

7.4.2017
Rassismus ist eine "Geisteskrankheit", gegen die alle Kinder dieser Welt von Geburt an immun sind  -  bis die Erziehung beginnt.
(Autor unbekannt)

Fatma Sen, Gummersbach
6.4.2017
"Die Bereitschaft ein Gespräch zu führen, ist selbstverständlich die reifste Art der Konfliktlösung."

Mario Gollwitzer, Psychologe

Martina Jurkschat, Gummersbach
5.4.2017
Ich bin sehr gern in Gummersbach, ich mag die rheinische, offene Art. Rassismus gehört nirgendwo hin!
Am 19.4. - Laut gegen die AfD!
Thomas Gruß, Niedereschach 

4.4.2017

„Ich denke, was vermutlich die meisten von uns denken: dass Deutschland nichts rechts werden darf. Dass nicht die Falschen, die Populisten, mehr Macht bekommen dürfen“
Philipp Lahm, Fußballspieler
zitiert nach www.welt.de vom 2.4.2017

 3.4.2017
Yasamak bir agaç gibi, tek ve hür ve bir orman gibi, kardesçesine, bu hasret bizim.
Leben wie ein Baum, einzeln und frei, und brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht.

Nâzim Hikmet

Fatma Sen, Gummersbach

2.4.2017
Der Nächste ist nicht der, den ich mag. Er ist ein jeder, der mir nahe kommt - ohne Ausnahme."

(Edith Stein in "Endliches und ewiges Sein", 1937)

Uwe Brustmeier,  Gummersbach
1.4.2017
Recht ist,
wer unsere Hilfe braucht
Recht ist,
wer Zuflucht sucht
Recht ist,
wer unsere Hilfe annehmen darf
Recht ist,
dem zu geben, was er braucht!


Jenny Kunze, Bergneustadt
31.3.2017
In Gummersbach wohnen Menschen aus 120 Ländern. Wir lassen uns das friedliche Zusammenleben nicht von denen kaputt machen, die Hass und Gewalt säen. #Gesichtzeigen #Mundaufmachen

Siegfried Frank, Gummersbach
30.3.2017
Wir sollten unseren ausländischen Mitbürgern mit dem Respekt begegnen, den wir im Ausland erwarten

Gabi Buhr, Gummersbach

29.3.2017
Es ist auch mein Land,
Und ich will nicht, dass ein viertes Reich draus wird
Es ist auch dein Land,
Steh auf und hilf, dass blinder Hass es nicht zerstört

Es ist auch mein Land,
Und sein Ruf ist sowieso schon ruiniert
Es ist auch dein Land,
Komm wir zeigen, es leben auch andere Menschen hier

Aus: Die Toten Hosen: Willkommen in Deutschland
Jennifer Hardt, Wiehl
28.3.2017
Arsch huh Zäng ussenander (BAP)
Wenn rechte Parolen, Beleidigungen, Pöbeleien und Demütigungen gegenüber Menschen mit anderer Herkunft, anderer Hautfarbe, anderer Kultur, gegenüber Frauen, Menschen mit anderer sexueller Orientierung, Menschen mit Behinderungen oder gegenüber Minderheiten schon fast zur Tagesordnung zählen, gilt es, sich deutlich abzugrenzen und entschieden für die Gleichwertigkeit aller Menschen einzutreten.
Wir treten ein für ein offenes, tolerantes und vielfältiges Oberberg.

Ute Lammer, 1. Vorsitzende, Der Paritätische, Kreisgruppenvorstand Oberbergischer Kreis
Gummersbach
27.3.2017
Die europäische Kultur kann nicht mit Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Hass und Gewalt verteidigt werden. Wenn dem so wäre: Was gäbe es denn da eigentlich zu verteidigen? 

Andreas Dohm, Waldbröl
26.3.2017
Zurzeit scheint es so, als wäre der Wert unserer Demokratie, die wir nach dem NS-Regime so freudig begrüßten, für viele MitbürgerInnen wertlos geworden.
Mir gehen dazu die letzten Zeilen aus dem Lieblingslied  Sophie Scholls nicht aus dem Sinn: "und in das Feuer, das verraucht, wirf dich als letztes Scheit." 
Gehen wir wählen, für eine lebendige Demokratie!

Monica Weispfennig Buchfeld, Gummersbach
25.3.2017
Wenn wir alle uns doch angeblich so nach dem Weltfrieden sehnen, warum tun wir nichts dafür? Frieden "kommt" nicht einfach so - er muss erarbeitet, von Menschen weitergegeben werden, man muss ihn erschaffen. Machen wir uns an die Arbeit!

Eva Feldhoff, Marienheide
24.3.2017
Es gibt keine Fremden,
nur Freunde die wir noch nicht kennen

Spruch an einer Kölner Hauswand
23.3.2017
"Rassismus führt zum Verlust des Mitgefühls. Rassismus enthält vergiftende Inhaltsstoffe wie menschenfeindliche Einstellung und soziale Verantwortungslosigkeit. Gegen Abhängigkeit und Gebrauch hilft der Einsatz des Denkvermögens."
Pro Asyl

Anne Versaevel-Keller, Nümbrecht
22.3.2017
Es ist nicht "mein" Land, in dem ich hier lebe.
Und auch nicht "ihr" Land, aus dem sie kommen.
"ES IST UNSER PLANET"
Uns gehört nichts von dieser Welt. Sondern wir haben das Glück, hier leben zu dürfen.
Wir müssen nichts verteidigen, sondern uns umeinander kümmern.
DAS IST UNSERE AUFGABE!                                                           Steffen Kirchner

Ulla Prinz, Ründeroth
21.3.2017
"Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn verleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkenden."

(Friedrich Nietzsche in "Morgenröthe", 1881)

Uwe Brustmeier, Gummersbach
20.3.2017
"Weil du Probleme hast, die keinen interessieren,
weil du Schiss vorm Schmusen hast, bist du ein Faschist.
Du musst deinen Selbsthass nicht auf andere projizieren,
damit keiner merkt was für ein lieber Kerl du bist."
(aus: Die Ärzte, Schrei nach Liebe)

Andreas G. Schneider, Waldbröl
19.3.2017
Es ist so ungerecht, dass manche Menschen das Glück haben, im Frieden zu leben, und andere unverschuldet Krieg, Gewalt und Flucht  erfahren müssen. Am meisten leiden die Kinder. Aus meinem Zorn darüber kann Initiative werden, daraus Kontakt zu Betroffenen, daraus das Gefühl, an einer Stelle
etwas zur Erleichterung, zum Ankommen beizutragen. Es gibt viele Chancen!

Marianne Orendi, Bergneustadt
18.3.2017
Es gibt für Christen eine rote Linie bei der Wahl einer Partei. Inakzeptabel sind pauschale Ausländerfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus, Verunglimpfung anderer Religionsgemeinschaften, Hass und Gleichgültigkeit gegenüber den Armen. Ein politisches Agieren, das Ängste vor Überfremdung schürt und einseitige nationale Interessen betont, wie die Programmatik und das Vorgehen der AfD, ist mit christlichen Werten nicht vereinbar.
Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, März 2017
Martina Jurkschat, Gummersbach

17.3.2017
Die Ärmsten der Armen haben mich herzlich bewirtet. Warum soll ich, dem es gut geht, das nicht erwidern?

NN, Gummersbach
16.3.2017
BLEIBERECHT FÜR ALLE UND AUF DAUER!
UM EUROPA UND BRD KEINE MAUER!!

Manfred Pawlowski, Gummersbach

Zum Wahlausgang in der Niederlanden erreichte uns eine
 
Sonder-WORTMELDUNG
DANKE, Niederländer!
Martina Jurkschat, Gummersbach
15.3.2017
Es gibt nur gleichberechtigte, gleichwertige und gleich wichtige Menschen. Nicht einer ist von Geburt oder irgendeines anderen Zufalls wegen hervorgehoben oder untergeordnet. Dementsprechend ist es die "Erste Menschenpflicht", sich stets um die nicht verhandelbare Würde und Freiheit jedes Anderen zu bemühen, denn nur das sichert die eigene Gleichberechtigung und Würde.

Uwe Brustmeier, Gummersbach
14.3.2017
Gemeinsam sind wir stark! Gegen Rechtsradikalismus, Rassismus und Faschismus.
Für Völkerverständigung und Solidarität.

Aziz Kocyigit, Gummersbach


13.3.2017
"An jedem Ort steh'n Kreuze,schon gekrümmt an ihren Enden
und die immer gleichen Schatten schlagen Hakenkreuz an den Wänden
Werden rostige Ideen aufpoliert zu neuem Glanz
und von Angst genährtes Gift in eure Köpfe eingepflanzt.
Und das alles tun sie offen, während du dich nur versteigst
Während du,empört, betroffen, mit dem Finger auf mich zeigst"

Zitat aus dem Lied "Ich bin ein wahrer Satan" der Band ASP
Kristine Jenders, Gummersbach
12.3.2017
Das Land, das die Fremden nicht beschützt, geht bald unter.

Johann Wolfgang von Goethe

Sabine Wallefeld, Gummersbach
11.3.2017

Jetzt ist die Zeit, wo unsere Enkel UNS fragen werden, warum habt ihr nicht aus euren Fehlern gelernt? Und warum das gesät was ihr einst erbtet?

Anne Bader, Gummersbach
10.3.2017
Rassismus – Das ist KEINE Alternative für Deutschland
Faschismus – Das ist KEINE Alternative für Deutschland
Hassreden – Das ist KEINE Alternative für Deutschland
Friedliches Miteinander, gegenseitiger Respekt, Hilfsbereitschaft und Mut für die Zukunft  –  DAS !!! ist eine Alternative für Deutschland

Martina Jurkschat, Gummersbach
9.3.2017
Kommunikation und Empathie werfen oft ein anderes Licht auf die Dinge und können helfen Konflikte zu lösen. Hass, Lügen und Abschottung vermochten dahingehend jedoch noch nie eine Lösung zu sein!
Redet miteinander...Hört einander zu...und bekommt dadurch Einblick in die Welt eines anderen Menschen.

S. Suchy, Hückeswagen
8.3.2017
Schon in der 9. Sinfonie von Beethoven, Text von Friedrich Schiller, heißt es: "ALLE" Menschen werden Brüder - nicht alle weißen, alten Männer oder alle Europäer oder alle Privilegierten, sondern ALLE Menschen, wir sollten auch heute öfter daran denken.
Und die Schwestern hat er bestimmt auch gemeint.


Eva-Martina, Gummersbach
7.3.2017
Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.
(Johann Wolfgang von Goethe, in: Maximen und Reflexionen 1809/189)

Uwe Brustmeier, Gummersbach
6.3.2017
MENSCHENRECHTE statt
RECHTE MENSCHEN

Graffito an einer Brücke zwischen Duisburg und Mülheim
5.3.2017
Wir suchen uns nicht aus wann und wo wir die Welt betreten,
aber gestalten können wir diese Welt
und neugierig bleiben auf alles was anders ist.

Karin, Gummersbach
4.3.2017
Es wird höchste Zeit, sich darauf zu besinnen, wie wir miteinander umgehen wollen, damit wir die Anforderungen der sich verändernden Welt meistern können.
Mit Hass und Beschimpfungen lassen sich keine Probleme lösen.
Hören wir auf damit zu katastrophisieren!
Setzen wir unsere Kräfte dafür ein, Probleme konstruktiv gemeinsam anzugehen!
Wir haben nur diese eine Welt!
Und wir sind die Mehrheit und können es schaffen.

Gudrun Martineau, Gummersbach
3.3.2017
"Wer in unserer Zeit Bevölkerung statt Volk sagt, unterstützt schon viele Lügen nicht."
Bertolt Brecht

Martina Jurkschat, Gummersbach
2.3.2017
Wenn wir das Fremde in uns annehmen, unsere Schatten erkennen, auch den unseres Volkes und unserer Nation, wenn wir wagen, Neues zu denken, und uns nicht halten an die Regeln der Ausgrenzer, der Schlechtmacher, der Verächter und Hetzer, dann können wir zueinander finden.

Karin Chauvaux-Holberg, Nümbrecht
1.3.2017     Logo der Caritas-Aktion
Frieden ist Miteinander.
 
Denn nur miteinander schaffen wir eine friedliche Zukunft. 
 
Caritasverband Oberberg
28.2.2017
Ich bin nett, weil ICH ein netter Mensch sein will, und nicht, weil der andere nett zu mir ist.

N.N. , Gummersbach
27.2.2017
Köln stand, steht und soll immer stehen für Weltoffenheit, Toleranz und nicht zuletzt Nächstenliebe. Wir sind uns sicher, dass wir gemeinsam ein Zeichen setzen können, um zu verhindern, dass eine Partei wie die AfD im Schatten des Doms an der Spaltung unserer schützenswerten Gesellschaft arbeiten kann.


Miljö, Querbeat, Klüngelköpp, MBB Band, Björn Heuser, Funky Marys, Marita Köllner, Martin Schopps, Die Cöllner, Marc Metzger, Rockemarieche, Kempes Feinest, JP Weber, Brings, Kasalla, Cat Ballou, Paveier, Bläck Fööss, Höhner, Fiasko, Bernd Stelter, Boore, Kuhl un de Gäng  in einem Aufruf vom 6.2.2017 gegen den geplanten AfD-Parteitag
26.2.2017
Wir haben kein Bock auf Nazis
Hogesa, Pegida oder AFD


Auszug aus dem Lied „Pegida“ von Denkzettel

Stevie, Gummersbach
25.2.2017
Mir ist egal ob du schwarz, weiß, hetero, bisexuell, schwul, lesbisch, klein, groß, fett, dünn, reich oder arm bist. Wenn du nett zu mir bist, werde ich auch nett zu dir sein. Ganz einfach.

Eminem

Andrea Münnekehoff, Wipperfürth
24.2.2017
Fallt auf alte Männer rein in kackbraunen Hemden
die euch immer wieder sagen das Problem sind die Fremden
uns geht es gut, weil es ihnen schlecht geht,
dem ersten einen Preis der von euch das versteht

Dieses Land wäre ohne die Ausbeutung nichts
wann begreifst du endlich, dass du auf der Welt nicht alleine bist
das Treiben an der Börse ist nichts als Gewalt
unsere Erste Welt macht täglich die Dritte Welt kalt

Und sie kommen hierher auf ein besseres Leben
dieses Recht auf Leben willst du ihnen nehmen
und du prügelst auf sie ein ohne jedes Erbarmen
ohne einmal zu fragen warum sie kommen oder kamen
(...)
aus dem Lied: "Nur Idioten brauchen Führer" von der Band "...BUT ALIVE"

Claudia, Nümbrecht
23.2.2017
Alle Unterzeichner dieses Aufrufs, die in den vergangenen und kommenden Wochen auf der Bühne des Maritim Hotels als Musiker, Redner, Karnevalsvereine, Tanzgruppen oder auch Techniker ihr Bestes geben, um den Menschen im Saal das bunte Köln so zu präsentieren, wie wir es lieben, wollen und werden nicht hinnehmen, dass in Kürze der AfD und Björn Höcke auf eben diesen Brettern der Maritim-Bühne Gelegenheit gegeben werden soll, einer menschenverachtenden Gesinnung Gehör zu verschaffen. Diese Vorstellung bereitet uns tiefes Unbehagen!

Miljö, Querbeat, Klüngelköpp, MBB Band, Björn Heuser, Funky Marys, Marita Köllner, Martin Schopps, Die Cöllner, Marc Metzger, Rockemarieche, Kempes Feinest, JP Weber, Brings, Kasalla, Cat Ballou, Paveier, Bläck Fööss, Höhner, Fiasko, Bernd Stelter, Boore, Kuhl un de Gäng  in einem Aufruf vom 6.2.2017 gegen den geplanten AfD-Parteitag
22.2.2017
Wehret den Anfängen!

Uwe Buhr, Gummersbach
21.2.2017
Wenn die Krieger kommen

Lock sie aufs Dach der Taube
Lock sie ins Nest der Schwalbe
Lock sie in die Höhle der Löwin
Lock sie in den Wald der Rehe

Geh ihnen entgegen
Mit offenen Händen
Voll Brot und Salz
Obst und Wein

Dass sie sich verlaufen
Im Knüppelholz deiner Tugenden
Dass sie sich verirren
Im Labyrinth deiner Freundlichkeit

Mach sie staunen
Beschäme ihre Generäle und Präsidenten
Lass ihre Handlanger ins Leere laufen
Sei eine Tiefebene voll Höflichkeit

Dein Gewehr sei die Klugheit
Deine Kraft sei die Geduld
Deine Geschichte sei die Liebe
Dein Sieg sei dein Schweigen

So dass sich die Landpfleger sehr verwundern

(Hanns Dieter Hüsch, 1981)
Uwe Brustmeier, Gummersbach
20.2.2017

Ausländerfeindlichkeit und Rassismus haben nichts mit Sorgen oder Ängsten zu tun, sondern ausschließlich mit Ausländerfeindlichkeit und Rassismus!

Nina Heinrichs, Waldbröl
19.2.2017
To those fleeing persecution, terror & war, Canadians will welcome you, regardless of your faith. Diversity is our strength.
(An die Menschen, die vor Verfolgung, Terror und Krieg fliehen: Kanada heißt euch willkommen, egal was ihr glaubt. Vielfalt ist unsere Stärke)
Justin Trudeau, kanadischer Premierminister am 28.1.2017 über Twitter als Antwort auf Trumps „Muslim-Ban“
18.2.2017
Tu, was du kannst,
mit dem, was du hast,
dort, wo du bist.

Monica Weispfennig Buchfeld   Gummersbach
17.2.2017
Gesicht zeigen, Mund aufmachen und nicht zur sprachlosen und schweigenden Mehrheit werden! Wir kämpfen weiter gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus.


Michaela Engelmeier, MdB   Engelskirchen
16.2.2017
Nicht jeder Mensch hat das Glück, in einem Land geboren zu sein, in dem Frieden und Wohlstand herrschen.
Aber hätte nicht eigentlich jeder Mensch ein Recht darauf, in einem solchen Land zu leben?


Nathalie, Wiehl
15.2.2017
Moral lässt sich nicht quantifizieren. Es gibt eine Obergrenze für Weizenexporte und Lohnnebenkosten, aber nicht für fliehende Menschen, denen Elend und Tod droht, Folter und Hinrichtung.
(Richard David Precht)


Monica Weispfennig Buchfeld   Gummersbach
14.2.2017

"Schön ist eigentlich alles was man mit Liebe betrachtet. Je mehr jemand die Welt liebt, desto schöner wird er sie finden"
Christian Morgenstern


Martina Jurkschat, Gummersbach
13.2.2017
Mutig sein und Flüchtlinge wie Brüder und Schwestern zu sehen und zu handeln,  da wo es notwendig ist, setzt ein Zeichen und ist ein gutes Mittel gegen die, die Ängste schüren in unserem Land. Schmähparolen brüllen nur die, die feige sind. Alle anderen haben gar keine Zeit dafür, weil sie damit beschäftigt sind, anderen Menschen zu helfen. SEI MUTIG!

Christine Bühner  Gummersbach
12.2.2017
Einfalt macht dumm - Vielfalt bildet. Einfältigkeit ist immer eine Sackgasse - Vielfältigkeit ermöglicht Zukunft und Entwicklung.
Ein evolutionäres Grundprinzip des Lebens.

Uwe Brustmeier    Gummersbach
11.2.2017
Freiheit bedeutet nicht nur, zu tun, was wir wollen, sondern auch, zu wissen, was wir tun. Sowie Überzeugungen zu haben und danach zu handeln. Sonst bleibt uns nur die Bewusstlosigkeit, ein Zustand, in dem wir uns über Nichtigkeiten empören und in aller Gemütsruhe Dinge hinnehmen, die entsetzlich sind. ( Karen Duve)

Monica Weispfennig Buchfeld   Gummersbach
10.2.2017
Artikel 1 des Grundgesetzes:

DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR!


Erika Scharenberg Wiehl
9.2.2017
"Ich habe eine wichtige Nachricht für alle Menschen aus der ganzen Welt in diesem Bus. Willkommen. Willkommen in Deutschland. Willkommen in meinem Land. Haben Sie einen schönen Tag."

Sven Latteyer,
Busfahrer in Franken

Uwe Söhnchen  Engelskirchen
8.2.2017
„Die Hassschreiber müssen kapieren, dass diese Gesellschaft das nicht toleriert. Wenn man also nicht der Meinung ist, dass alle Flüchtlinge Schmarotzer sind, die verjagt, verbrannt oder vergast werden sollten, dann sollte man das ganz deutlich kundtun. Dagegenhalten, Mund aufmachen, Haltung zeigen, öffentlich an den Pranger stellen."
Anja Reschke, ARD-Moderatorin

Michael Braun, Reichshof
7.2.2017
Rassismus hat viele Gesichter, aber alle sind hässlich!
Jedes Menschenleben ist gleich viel wert, respektiert einander, denn jeder hat das Recht so zu leben wie man es selber möchte!

Jacqueline, Wesseling

6.2.2017

Menschenrechte sind kein Nullsummenspiel. Niemand verliert seine Rechte, wenn sie allen zugesichert werden. Menschenrechte sind voraussetzungslos. Sie können und müssen nicht verdient werden. Es gibt keine Bedingungen, die erfüllt werden müssen, damit jemand als Mensch anerkannt und geschützt wird.
(Carolin Emcke)

Monica Weispfennig Buchfeld   Gummersbach
5.2.2017

Im Januar spricht sich die Synode der evangelischen Kirche im Rheinland gegen die AfD aus, diese ist für Christen nicht wählbar

Martina Jurkschat, Gummersbach
4.2.2017

"Wer postfaktische Politik macht oder sie zulässt riskiert einen hohen Preis.
Die größten Postfaktiker waren die Nazis."

zitiert nach einem Interview mit Medienwissenschaftler Professor Jochen Hörisch aus dem Kölner Stadtanzeiger vom 16.1.2017

Jürgen Körber, Wiehl
3.2.2017

Ein Humanist liebt das Licht,
gleichgültig, woher es kommt.
Er liebt die Rose, gleichgültig,
in welchem Boden sie wächst.
Er ist ein Sucher nach Wahrheit,
gleichgültig, aus welcher Quelle sie fließt.
Er weiß: Anhänglichkeit zur Lampe
ist nicht Liebe zum Licht.

frei nach Abdu'l-Baha 1844-1921

Esther, Waldbröl
2.2.2017
Die Menschheit steht vor großen - auch hausgemachten - Problemen.
Um diese zu lösen brauchen wir den Mut und die Kreativität von allen Menschen und Kulturen.
Nur gemeinsam und in respektvollem Miteinander wird uns das gelingen.

Ute Radermacher, Marienheide
1.2.2017
Das habe ich doch in der letzten Zeit mehrmals gehört:
"Jedem Flüchtling geht es besser als mir."

STOPP!!!
Nicht mit mir!
Nicht mit uns!

Anke Schumacher, Morsbach
31.1.2017
Artikel 1 Grundgesetz:
"Die Würde des Menschen ist unantastbar."
Hier wird nicht nach Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder sexueller Neigung unterschieden.
Wenn sich alle  Menschen in unserem Land nur gemäß unserer eigenen Verfassung verhalten, gibt es keine Fremdenfeindlichkeit und keinen Rassismus mehr.

Roland Schmidt, Morsbach
30.1.2017
Nur die Lehre aus der Vergangenheit ist nützlich, die auf das Denken und Geschehen der Gegenwart Einfluss hat.
F Lothar Winkelhoch, Gummersbach
29.1.2017
Mensch sein heißt
Menschen sehen, Menschen respektieren, Menschen lieben.


XY, Köln

28.1.2017:
Wer sich auch nur ein Mal die Zeit nimmt und das Gespräch mit Menschen "anderer Kulturen" aufnimmt, der erkennt, dass der Austausch jeden einzelnen reich macht. Wer mit wem spricht ist dabei egal.

Marcel Ufer Lindlar

27.1.2017:
Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.
Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.

Primo Levi, italienischer Chemiker, Widerstandskämpfer, Auschwitz-Überlebender und Autor in „Die Untergegangenen und die Geretteten“

















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